Die Ausrüstung für den Waldkindergarten ist mitunter anders als für einen Hauskindergarten. Aber: es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung! Weil die Kinder in aller Regel draußen sind, ist ihre Kleidung ein wichtiger „Ausrüstungsbestandteil“. Im Winter sind mehrere Kleiderschichten, Ersatzhandschuhe und Taschenwärmer empfehlenswert, bei Schmuddelwetter sind Gummistiefel, Matschhose und auch mal ein Regenhut angesagt.

Zum Schutz vor Zecken sind auch im Sommer langärmlige Oberteile und Hosen die bessere Wahl, festes Schuhwerk und eine Kopfbedeckung ebenso. Neben der wetterfesten Kleidung trägt jedes Kind seinen Rucksack, in dem sich Trinkflasche, Frühstück, Sitzmatte und an Wandertagen ein Waschlappen befinden. Selbstverständlich befinden sich im mit geführten Bollerwagen nicht nur „Fundsachen“ und Schnitzwerkzeuge sondern auch die Frühstücksplane, Sitzmatten, Wasserkanister, Lavaerde, ein mobiles Telefon („Waldtelefon“), eine Erste-Hilfe-Ausrüstung, Wechselkleidung und viele nützliche Dinge, die das Erzieherinnenteam benötigt.

Ist der Wald einmal nicht begehbar, weil Treibjagd ist oder der Regen das Wurzelwerk aufgeschwemmt hat, hat der Waldkindergarten eine Rückzugsmöglichkeit: unseren Bauwagen. Er beinhaltet Bänke und Tische, eine Heizung und Licht, Bastelmaterialien, Bücher und all das, was man braucht, um einen Bauwagentag „zu überstehen“.